Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Es war das fünfte Jahr der Internet-Zeitung soaktuell.ch. Und es brachte finanziell den Durchbruch. Die Internet-Zeitung soaktuell.ch ist in der Gewinnzone. 

Die Internet-Zeitung soaktuell.ch wurde in den ersten Jahren totgesagt. Die Konkurrenz bezeichnete uns immer wieder als "bedeutungslose SVP-Zeitung" und sah sich selber als "Qualitätsmedien". Die Konkurrenz lobte ihre angebliche "Professionalität". Dies, obwohl deren "Qualitätsjournalisten" von Masseneinwanderungsinitiative über Brexit bis Donald Trump und Yvonne Feri regelmässig an der Realität vorbei geschrieben und das Publikum rückblickend mit eigentlichen "Fake-News" zugemüllt haben.

Die Internet-Zeitung soaktuell.ch wurde nach aussen totgeschwiegen und hinter vorgehaltener Hand verrissen. Wir haben es genossen. Denn in diesem Umfeld konnten wir uns prächtig entwickeln und ungestört austesten, was am Markt funktioniert und was eben nicht. 

Heute merken die Leserinnen und Leser sowie die Inserentinnen und Inserenten, dass es den selbsternannten Qualitätsmedien nur darum geht, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und zwar mit überteuerten Inseraten und exorbitanten Abopreisen, welche in keinem Verhältnis zur redaktionellen Leistung mehr stehen, wie Brexit, Trump & Co. zeigen.

Das Ergebnis: Die Tageszeitungen in der Region Aargau-Solothurn verlieren täglich Leser, Abonnements und Inserenten. Die Leserschaft konsumiert lieber Gratisangebote im Internet oder News in Social Media. Dort läuft man ab und zwar Gefahr, "Fake-News" aufzusitzen, aber man muss wenigstens nicht noch dafür bezahlen. Die Privatfernsehen der selben Region hängen am Tropf der Billag, ohne deren Millionen sie auf der Stelle schliessen könnten.

Das Resultat: Journalisten werden am Laufmeter entlassen, Redaktionen zusammengelegt, Leistungen abgebaut und die Zeitung "Schweiz am Sonntag" eingestellt - ohne freilich die Abokosten oder Inseratepreise nach unten zu korrigieren. Demgegenüber ist die Internet-Zeitung soaktuell.ch seit 2016 in der Gewinnzone. Das ist die knallharte Realität.

Wie haben wir das geschafft? Die Internet-Zeitung soaktuell.ch hat nicht den Anspruch, alles machen zu müssen. Im Gegenteil. Wir fokussieren uns auf bestimmte Bereiche. Wir behaupten auch nie, wir seien ein Qualitätsmedium, was an sich eine an Überheblichkeit nicht zu überbietende Arroganz beweist. Es wird so kostengünstig wie möglich produziert und vor allem nur soviel Aufwand betrieben, wie auf der anderen Seite Einnahmen generiert werden.

Auf der anderen Seite haben wir mit verschiedenen Partnern zusammen Werbeformen kreiert, die gute Erträge bringen.

Wir mussten auch lernen, dass Reichweite und Traffic im Zeitalter von intelligenten Suchmaschinen und Social Media völlig veraltet sind. Was nützt es, mit einem enormen Aufwand täglich 6'000 Besucher auf die Seite zu locken, wenn mit einem guten Artikel über Google oder Social Media innert 24 Stunden zwischen 30'000 bis 50'000 Besuchende generiert werden können? Die Zeiten haben sich geändert und ermöglichen es, die Produktionskosten tief zu halten. 

Wir werden in den nächsten drei Jahren miterleben können, wie heute noch dominierende Verlagshäuser und selbsternannte "Qualitätsmedien" in der Schweiz ungebremst gegen die Wand fahren. Das ist zwar eine Tragödie für die vielen betroffenen Mitarbeitenden, aber zu einem grossen Teil halt doch auf eine gewisse Überheblichkeit zurück zu führen. 

Die Internet-Zeitung startet mit Zuversicht ins neue Jahr und wird die Medienlandschaft zwischen Zürich, Bern, Basel und Luzern weiterhin bereichern. Und zwar auf ihre eigenwillige aber erfolgreiche Art. 

Wir danken Ihnen für Ihre Treue und wünschen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2017. 

Roman Jäggi, Inhaber der Internet-Zeitung soaktuell.ch
und das Team von soaktuell.ch

25. Dezember 2016

 

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