Chaotische Qualwahl für einen Ersatz des zurücktretenden Bundesrates Didier Burkhalter.

Hans Bühlmann, Schönenwerd

Aus allen Ecken und Ebenen prasseln Vorschläge und Forderungen auf die Wahlgremien hernieder: Tessin wäre wieder mal dran, deutsche Schweiz überdotiert, unbedingt eine Frau, und wenn schon, dann eine Rothaarige, die bis jetzt diskriminiert wurden. Falls ein Mann, dann nur mit Irokesen-Frisur, um die jungen Zukunfts-Politiker anzusprechen.

Fachliche oder parlamentarische Vorkenntnisse sekundär. Fagottistinnen, Rosenzüchter oder Förster haben ihre Chancen. Einzige Bedingung: zweisprachig: Deutsch und Schweizerdeutsch mit ausgeprägtem Lokal-Kolorit, wie z.B. Mäthu Vonabplanalp.

27.06.2017 | 8535 Aufrufe

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