Zum Schulstart beginnen wieder Kurse und Vereinsaktivitäten. tutti.ch befragte aus diesem Grund repräsentativ knapp 300 Eltern in einem von LINK betreuten Panel Ende Juli 2017 zu den Hobbys und Freizeitaktivitäten ihrer Kinder.

tutti.ch / ots.

Knapp 80 Prozent der Kinder treiben während ihrer Freizeit Sport. Dabei springt das Turnen / die Leichtathletik auf den ersten Platz, das zweite Treppchen wird von Fussballspielern besetzt, dritter Gewinner ist hierzulande das Schwimmen. Am zweithäufigsten - mit einem Anteil von 40 Prozent - antworteten Eltern weiter, dass ihre Sprösslinge sich gern musikalisch betätigen. Die mehr oder weniger geliebte Blockflöte führt hier auch durch ihren schulischen Einsatz die Rangliste an, Klavier und Gitarre folgen darauf. Spiele und Games sind gemäss den Ergebnissen für 17 Prozent der Schweizer Kids eine Variante ihrer Freizeitgestaltung.

Ein langfristiges Hobby genügt

Der Hauptteil der Umfrageteilnehmer gab an, dass ihre Kinder mehrmals pro Woche ihrem Hobby nachgehen und dieses auch schon über mehrere Jahre lang betreiben. Ausserdem herrschte unter den Eltern in der Studie Einigkeit, dass ein Hobby zum einen eher langfristig ausgeübt werden sollte und sich die Kinder auch nur auf eine Freizeitbeschäftigung konzentrieren sollten.

114​ ​Franken​ ​im​ ​Durchschnitt​ ​pro​ ​Monat

Übt das Kind ein kostenpflichtiges Hobby am Nachmittag oder Wochenende aus, kostet das die Eltern in der Schweiz im Durchschnitt 114 Franken pro Monat. Zürcher Eltern müssen erwartungsgemäss am tiefsten in die Tasche greifen. Das Hobby ihrer Kinder kostet im Durchschnitt 163 Franken, in Bern sind es die 114 Franken. Im Rest der Schweiz kostet Eltern die Freizeitbeschäftigung ihrer Sprösslinge im Schnitt 102 Franken.

Volle​ ​Zustimmung​ ​für​ ​Secondhand-Kauf​ ​bei​ ​der​ ​Ausrüstung

87 Prozent der Befragten stimmen zu, dass es sich lohnt die Ausrüstung gebraucht zu kaufen, wenn noch nicht klar ist, wie lange das Kind das Hobby ausübt. “Das macht ja auch Sinn", findet Hannes Neunhäuserer, Marketingleiter bei tutti.ch und selbst Vater. "Solange sich zum Beispiel die Körper- und Schuhgrösse oder eben die Vorlieben eines Kindes jedes Jahr ändern, sind das Kaufen und Verkaufen von gebrauchten Hobby-Sachen eine gute Alternative."

Nicht nur der Geldersparnis wegen, auch die Auswahl an Artikeln in teilweise sehr gutem Zustand und das nachhaltige Konsumverhalten sind für ihn entscheidende Gründe. Über 41 Prozent geben ihm in der Umfrage recht, sie kaufen ihre Ausrüstung für das Hobby ihrer Kinder mindestens teilweise gebraucht. Und auch eine Auswertung der Suchanfragen auf tutti.ch bestätigt diese Meinung. Über 25’000 Mal wurde beispielsweise im vergangenen Herbst nach einer Gitarre auf dem Kleinanzeigenportal gesucht, 16’000 Mal stöberten User nach Fussballartikeln und über 8’000 Mal nach Turnartikel.

 

Teilweise recht teure Ausrüstung für Kinder und Jugendliche in Vereinen. Symbolbild von Georg Brand / pixelio.de

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