Der Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG genehmigte am 21. März 2017 zuhanden der Generalversammlung den Jahresabschluss 2016. Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) erzeugte im 37. Betriebsjahr netto 8,23 Mrd. Kilowattstunden Strom (Vorjahr: 7,97 Mrd. kWh).

KKG

Die Jahreskosten zulasten der Partner beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 334,1 Mio. CHF. Dies sind 74,1 Mio. CHF weniger als im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2016 ergeben sich daraus Produktionskosten von 4,06 Rp./kWh (Vorjahr: 5,12 Rp./kWh). Zur langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit und zur permanenten Steigerung der Sicherheit wurden im Berichtsjahr 91,5 Mio. CHF (Vorjahr: 96,5 Mio. CHF) in anlagetechnische Verbesserungen, substanzerhaltende Massnahmen und Brennelemente investiert.

Die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG zahlte im Jahr 2016 insgesamt 50,9 Mio. CHF (Vorjahr 50,9 Mio. CHF) in die unter staatlicher Aufsicht stehenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds ein. Die Gesellschaft ist als Partnerwerk geführt, dessen Aktionäre die gesamte Energieproduktion übernehmen und im Gegenzug die sich ergebenden Jahreskosten erstatten. In den Jahreskosten ist wie in den Vorjahren eine Dividende von 6 Prozent auf dem einbezahlten Aktienkapital enthalten. Nach der Zuweisung an die gesetzliche Reserve resultiert ein steuerpflichtiger Jahresgewinn von 18,6 Mio. CHF.

Die Generalversammlung der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG wird am 9. Mai 2017 in Däniken stattfinden. Der Geschäftsbericht 2016 wird am 18. April 2017 im Internet www.kkg.ch publiziert. 

 

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22.03.2017 | 2960 Aufrufe