Wenn jemand Vorbild sein kann in der Welt bezüglich Klimapolitik, so ist es die reiche Schweiz. Aber eine Strategie bis ins Jahr 2050 schreibt man nicht ins Gesetz.

von Alex Schneider, Küttigen

Im dynamischen Energiemarkt muss sie periodisch an die technischen Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Tragbarkeit angepasst werden. Inwieweit kann der Flatterstrom aus Wind- und Sonnenenergie kurz- und langfristig gespeichert werden? Wollen wir unsere schönen Landschaften mit wenig ergiebigen Windkraftwerken zerstören? Wie beeinflusst die Höhe der Energiepreise die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit der Schweiz? Wir sollten den Energieimport an der Grenze mit einer Abgabe belasten, um inländisch erzeugte Energie konkurrenzfähig zu machen. Wir sind ja noch nicht in der EU!

Die Energiepolitik der Schweiz soll wie bisher schrittweise, in verkraftbaren Etappen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Wenn wir mit Abgaben auf importierter Tiefpreisenergie genügend Finanzmittel erwirtschaften könnten, um Energiesparmassnahmen, Energiespeicher und den Zubau von Anlagen der erneuerbaren Energie (Wasser, Sonne, Biogas, Geothermie) zu unterstützen, könnte die Zusatzbelastung der Haushalte und der Unternehmungen in Grenzen gehalten werden. Deshalb Nein zum Energiegesetz.

16.04.2017 | 6769 Aufrufe

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