Die AV2020 ist ungerecht, und zwar für Jung und für Alt. Mit dieser Hauptbotschaft steigt die Generationenallianz in den Abstimmungskampf gegen die AHV-Scheinreform. Die jetzige Vorlage schiebt die Probleme der AHV nicht nur vor sich hin, sondern verschärft sie. Damit werden die nächsten Generationen verraten, denn sie müssen die Rechnung für den AHV-Ausbau um jährlich 1.4 Milliarden Franken bezahlen.

Generationenallianz

Bisherige Rentner werden bestraft, indem sie vom AHV-Ausbau von 70 Franken mehr pro Monat ausgeschlossen werden und über die MwSt sogar mehr bezahlen müssen. Damit wird die Zwei-Klassen-AHV eingeführt.

Die Generationenallianz ist der Zusammenschluss der Gegner der AHV-Scheinreform. Junge zusammen mit Senioren, die Zivilgesellschaft zusammen mit der Politik und der Wirtschaft kämpfen gemeinsam gegen diese Scheinreform, welche die AHV gefährdet statt sichert.

Diese Reform hinterlässt nur Verlierer: Die Jungen müssen trotz Reform um ihre Rente zittern, denn sie bietet keine Lösung, sondern verschiebt das Problem auf jene, die heute noch gar nicht stimmen dürfen. Mit dem Ausschluss der Senioren öffnet man zudem die Büchse der Pandora, indem erstmals nicht mehr alle Rentner die gleiche Berechnungsgrundlage für die Rentenhöhe haben. Diese Zwei-Klassen-AHV widerspricht der Idee der AHV fundamental. Frauen hingegen finanzieren den AHV-Ausbau für eine Übergangsgeneration, indem sie ein Jahr länger arbeiten müssen. Das alles nicht für eine nachhaltige Lösung, sondern für eine Gnadenfrist von fünf Jahren: Bereits 2025 müssten neue Massnahmen greifen, um die durch AV2020 entstehenden Fehlbeträge wieder zu decken.

Die Generationenallianz wird die nächsten drei Monate nutzen, um der Bevölkerung aufzuzeigen, dass diese Scheinreform im Giesskannenprinzip schädlich und ungerecht ist. Wer eine echte Reform unserer Sozialwerke will, muss die AV2020 ablehnen.

 

Symbolbild von Christiane Nill / pixelio.de

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