Die Entwicklung des Postnetzes schreitet voran. Die Post setzt dabei auf einen Mix aus physischen und digitalen Zugangsmöglichkeiten, die auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Sie strebt bis 2020 schweizweit ein Netz von mehr als 4000 Zugangsmöglichkeiten an. Nach Gesprächen mit Kantonsvertretern kann die Post die Eckwerte des Postnetzes im Kanton Solothurn präsentieren. Dazu zählen 23 Poststellen, die bis mindestens 2020 garantiert werden. In einem nächsten Schritt wird die Post den Ausbau von bis zu zwölf weiteren Zugangsmöglichkeiten vorantreiben sowie im Dialog mit den Gemeinden die Zukunft der weiteren Poststellen angehen.

Post

Im Oktober 2016 stellte die Post ihre Strategie für das Postnetz der Zukunft vor. Teil der Strategie ist ein intensiver Dialog mit Politik, Wirtschaft und Bevölkerung über die regionalen Bedürfnisse und die künftige Ausgestaltung des Postnetzes. Im Kanton Solothurn garantiert die Post nun für 23 Poststellen, dass sie bis mindestens im Jahr 2020 bestehen bleiben.

Gleichzeitig wird die Post den Ausbau von bis zu 12 weiteren Zugangsmöglichkeiten vorantreiben. Sie prüft dabei Zugangspunkte für Geschäftskunden, Aufgabe- und Abholstellen wie auch die Platzierung von My Post 24-Automaten entlang der Pendlerströme im Kanton. Den Prozess zur Zukunft der 21 weiteren, nicht garantierten Poststellen wird die Post in einer sorgfältigen Einzelfallprüfung angehen oder weiterverfolgen. Die Post ist dabei immer auch an einer ganzheitlichen Betrachtung der Postversorgung über die Gemeindegrenzen hinaus interessiert: So wird sie zum Beispiel mit mehreren Gemeinden aus dem Niederamt das Gespräch suchen, um die optimalste postalische Versorgung für die Region umzusetzen.

Partnerfilialen mit attraktiven Öffnungszeiten

Im Vordergrund steht für die Post die Umsetzung von Partnerfilialen. Partnerfilialen haben den Vorteil, dass die Kunden von einem breiten Postangebot sowie von attraktiven Öffnungszeiten profitieren. Das Format ist beliebt und stärkt in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner die Infrastruktur im Dorf oder Quartier. Die Post wird die Umsetzung in den kommenden vier Jahren nach bewährtem Vorgehen im direkten Dialog mit den Gemeinden angehen. Ersatzlose Schliessungen von Poststellen werden vermieden.

Neue Dienstleistungen

Anlässlich der Kantonsgespräche hat die Post diverse Anliegen zur Grundversorgung aufgenommen und wird per September 2017 erste Neuerungen umsetzen. In Orten, die ausschliesslich eine Partnerfiliale haben, bietet die Post die Möglichkeit von Bareinzahlungen an der Haustür. Zudem wird die Post abonnierte Tageszeitungen in Gebieten ohne Frühzustellung bis am Mittag zustellen. Für KMU wird die Post neue Lösungen für den Barzahlungsverkehr und für die Aufgabe und Abholung von Sendungen bieten.

Ausbau auf mehr als 4000 Zugangsmöglichkeiten

Die Gewohnheiten der Postkunden ändern sich: Statt auf der traditionellen Poststelle erledigen Kunden ihre Postgeschäfte vermehrt rund um die Uhr, unterwegs mit dem Smartphone und zuhause am Computer. Darauf reagiert die Post, indem sie zunehmend auf einen Mix aus physischen und digitalen Zugangsmöglichkeiten setzt, die auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Sie strebt bis 2020 ein Netz von mehr als 4000 Zugangsmöglichkeiten an. Nebst Partnerfilialen setzt sie Formate wie den Hausservice, My Post 24-Automaten und weitere Aufgabe- und Abholstellen ein. Die Post geht von einem Netz von 800 bis 900 Poststellen bis 2020 aus. Bei der Netzentwicklung wendet sie regionale Kriterien an, damit Orte mit Zentrumsfunktion oder entlegene Talschaften stets einen direkten Zugang zu einer Poststelle haben.

Entlassungen will die Post bei der Netzentwicklung weiterhin vermeiden. Sie nimmt ihre Sozialverantwortung wahr und sucht für die betroffenen Mitarbeitenden nach passenden Lösungen. Den Dialog mit den Sozialpartnern wird die Post wie gewohnt aktiv führen.

Weitere Informationen:
www.post.ch/netzderzukunft

 

Archivbild von post.ch

 

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