Der Vorstand der Grünliberalen Schweiz schlägt den Berner Nationalrat und Unternehmer Jürg Grossen als neuen Parteipräsidenten vor. Die Verbindung von Wirtschaft und Umwelt ist und bleibt ein Kernanliegen der Partei. Mit ihrer konsequent liberalen Gesellschaftspolitik und dem Einsatz für eine offene und vernetzte Schweiz sind die Grünliberalen zudem die progressive Kraft der Schweizer Politik.

glp

„Diese Vorreiterrolle wollen die Grünliberalen mit einer breiten Spitze und einem starken Fokus auf die politische Partizipation weiter verstärken“, erklärte Grossen heute gemeinsam mit Fraktionspräsidentin Tiana Moser und Vize-Präsidentin Kathrin Bertschy vor den Medien. Die Wahl des neuen Parteipräsidiums findet an der Delegiertenversammlung vom 26. Augst 2017 statt.

„Eine liberale Wirtschaftspolitik und der Einsatz für Umwelt und Natur sind zentrale Anliegen der Grünliberalen. Zudem stehen wir für eine enkeltaugliche und liberale Gesellschaftspolitik und eine offene und vernetzte Schweiz. Dem Trend zu Protektionismus und Abschottung von links und rechts treten wir entschieden entgegen. Wir sehen Wandel und Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als Chance“, so Jürg Grossen an der heutigen Pressekonferenz. „In der politischen Landschaft der Schweiz besteht eine grosse Lücke. Die Grünliberalen decken als einzige die liberale und progressive Mitte ab. Wir bieten eine politische Heimat für Sozialliberale und genauso für ökologisch denkende Bürgerliche“, gibt sich Fraktionspräsidentin Tiana Moser überzeugt.

Neue Formen der politischen Partizipation

Die Grünliberalen gehen als breit aufgestelltes Team in die Zukunft. „Wir fördern und leben die politische Partizipation innerhalb der Parteistrukturen, aber auch mit neuen Gefässen wie dem Politlabor“, so Vize-Präsidentin und glp Lab Präsidentin Kathrin Bertschy. „Unsere direkte Demokratie kann sich nur weiterentwickeln und ihre Reformfähigkeit erhalten, wenn sich die Bevölkerung politisch beteiligt. Dafür braucht es politische Partizipationsformen, die der heutigen Lebenswelt entsprechen“. Auch Moderne Unternehmen setzen nicht mehr auf starre und veraltete Hierarchien, denen sich die Mitarbeiter unterordnen. Sie bauen auf Agilität. Dieses Erfolgsmodell wollen die Grünliberalen auch auf die Politik übertragen.

Verankerung in der ganzen Schweiz als Ziel

In den zehn Jahren ihres Bestehens haben die Grünliberalen 19 Kantonalparteien gegründet und sind in 17 kantonale Parlamente eingezogen. In verschiedenen Städten und Gemeinden gelang in den letzten Jahren zudem der Einzug in die Exekutive. Diesen Aufbau wollen die Grünliberalen weiter vorantreiben.

Jürg Grossen ist 48-jährig und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Frutigen im Berner Oberland. Er ist seit 1994 Unternehmer und beschäftigt aktuell rund vierzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jürg Grossen hat früh auf Energie- und Stromeffizienz gesetzt. Im Januar 2016 hat er mit den Firmen den Schweizer Energiepreis Watt d`Or gewonnen. Seit 2011 ist Jürg Grossen Nationalrat und Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Seit 2016 ist er zudem Vize-Präsident der Grünliberalen Partei Schweiz. Neben seinem beruflichen und politischen Engagement fährt Jürg Grossen leidenschaftlich Mountainbike, macht gerne Skitouren und spielt Fussball, unter anderem im Mittelfeld des FC Nationalrat.

 

Nationalrat Jürg Grossen (Foto zVg.)

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