Grossmäulig tönt es von den Plakat-Wänden pro Energiegesetz: Geld bleibt hier, Arbeit bleibt hier usw. Das ist Hohn und Spott, wenn man sich vor Augen führt, was sich eben in Deutschland, dem Energiewendeland Nr. 1, zugetragen hat. Da musste am 10. Mai das Vorzeigeunternehmen der deutschen Solarstromtechnologie, die SolarWorld AG mit Sitz in Bonn, Konkurs anmelden.

von Nationalrat Maximilian Reimann, Gipf-Oberfrick

Natürlich ist es traurig, wenn 4‘000 Mitarbeitende, die sich in einer zukunftsträchtigen Branche wähnten, nun um ihre Arbeitsplätze bangen müssen. Aber trotz massiver Bundessubvention waren die Produkte von SolarWorld, von der einfachen Solarzelle bis hin zur schlüsselfertigen Photovoltaikanlage, gegenüber der fernöstlichen Konkurrenz je länger je mehr nicht mehr wettbewerbsfähig. Arbeit und Geld verreisen nun zunehmend nach China.

Man hüte sich also auch in der Schweiz vor blauäugiger Ja-Propaganda, die vornehmlich von Anti-AKW-Ideologen und staatlich subventionierten Energiegesetz-Profiteuren ausgeht.

18.05.2017 | 927 Aufrufe

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode