Die Delegierten der FDP Bezirk Zofingen haben an der DV im Rathaus Zofingen André Kirchhofer, Zofingen nach 8 Jahren als Bezirksparteipräsident verabschiedet. Andreas Wagner aus Rothrist wurde zum neuen Bezirksparteipräsidenten gewählt. Petra Bitterli, Kölliken ersetzt zudem Susi D’Antico, Oftringen in der Geschäftsleitung.

FDP Bezirk Zofingen

André Kirchhofer wurde 2009 als Präsident gewählt und hat die freisinnige Bezirkspartei in den letzten 8 Jahren umsichtig und mit viel Engagement geleitet. In seiner Amtszeit führte er die Partei durch drei Grossratswahlen in welchen er sein ausserordentliches politisches Gespür immer wieder unter Beweis stellte.

Neue Zusammensetzung

Andreas Wagner, Rothrist wird nun Kirchhofers Nachfolge antreten. Er war bisher Aktuar der Bezirkspartei und konnte sich 2016 seine Sporen als Grossrats-Wahlkampfleiter der FDP Aargau abverdienen.

Zudem wurde nebst den bisherigen Fredy Nater, Hanspeter Schläfli und Werner Steiger neu auch die letztjährige GR-Kandidatin Petra Bitterli aus Kölliken in die Geschäftsleitung gewählt.

Verabschiedungen

Zusammen mit André Kirchhofer trat auch das langjährige Vorstandsmitglied und gute Seele der GL Susi D’Antico nicht mehr zur Wahl an. Das langjährige Wirken der beiden wurde mit einem herzlichen Applaus und einem kleinen Geschenk verdankt.

Zum Abschluss der DV berichtete die Zofinger FDP-Fraktionspräsidentin Sabina Freiermuth über der Grossratsfraktion. Trotz wenigen Sitzungen sei diese keineswegs untätig und habe intensiv nach Lösungen für das strukturellen Defizit der Staatsfinanzen gesucht. Um Handlungsspielraum zurückzugewinnen muss das Loch in der Staatskasse dabei grundlegend angegangen werden.

Forschungszusammenarbeit

Anschliessend an die DV wurde die Veranstaltung geöffnet und Botschafter Bruno H. Moor aus Zofingen erläuterte brillant die Bedeutung der Forschungszusammenarbeit. Es sei eminent wichtig, dass die Schweiz nun wieder Teil des europäischen Forschungsprogramms „Horizon 2020“ sei. Neben dem Austausch erlaube dies den Schweizer Forschenden auch den Zugang zu einem Forschungsfonds von rund 80 Mia. Euro für 7 Jahre. Da Schweizer Forschende es gewohnt sind, am Markt zu agieren und nicht durch staatliche Subventionen träge gemacht würden, reüssierten die eingegebenen Schweizer Projekte auch überdurchschnittlich oft.

Auch die neuformierte GL der FDP Bezirk Zofingen hofft mit Marktorientierung und freiheitlicher Politik künftig zu reüssieren und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

 

Präsidentenwechsel bei der FDP Bezirk Zofingen (Foto zVg.)

 

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode