Am 24. September stimmt die Schweiz über die Altersvorsorge 2020 ab, eines der grössten und wichtigsten Reformprojekte der letzten Jahre. Rechtzeitig zur bevorstehenden Abstimmung hat comparis.ch zusammen mit Prof. Dr. Lukas Müller von der Universität St. Gallen den Comparis-Abstimmungsrechner entwickelt. Dieser weist die individuellen Auswirkungen der Reform aus.

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Der Abstimmungskampf zur Rentenreform tritt in die heisse Phase ein. Die komplizierte Vorlage ist selbst für Experten eine Herausforderung. comparis.ch hat nun in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Lukas Müller von der Universität St. Gallen einen Rechner entwickelt, der jedem Bürger die Auswirkungen der Altersvorsorge 2020 transparent aufzeigt – und zwar ganz individuell auf den jeweiligen Bürger und seine persönliche Situation. 

Im Unterschied zu bereits vorhandenen Rechenbeispielen im Netz weist der Abstimmungsrechner den Einfluss der Reform auf den einzelnen Bürger viel genauer aus. «Mithilfe des Abstimmungsrechners lassen sich die Auswirkungen der Reform auf individueller Basis berechnen», erklärt Müller. Mit nur vier Angaben – Geschlecht, Alter, Einkommen, BVG – lässt sich ermitteln, ob der Saldo aus höheren Beiträgen und höheren Renten unter dem Strich positiv oder negativ ausfällt. Ebenfalls berücksichtigt werden die einkommensabhängigen AHV-Beiträge sowie die Mehrwertsteuer. «Die Resultate, die unser Rechner liefert, sind entsprechend genauer und verlässlicher als beispielsweise statische Rechenbeispiele», ergänzt Müller.

«Mit der Lancierung des Abstimmungsrechners möchten wir zur Versachlichung der politischen Diskussion beitragen», so Felix Schneuwly, Head of Public Affairs bei comparis.ch. Eine Abstimmungsempfehlung gibt comparis.ch nicht heraus. «Wir wollen Transparenz schaffen, damit jeder vor der Abstimmung weiss, welche finanziellen Auswirkungen die Vorlage bei einem Ja oder ein Nein für sie oder ihn hat», so Schneuwly weiter.

=> Link zum Abstimmungsrechner

 

Grafik: Screenshot Abstimmungsrechner (Beispielrechnung: Summe aus Zusatzbeiträgen und Leistungsveränderungen bis zum Tod. Eine negative Zahl bedeutet, dass insgesamt mehr einbezahlt werden muss, als durch Leistungserhöhungen ab dem Rentenalter bis zum Tod profitiert wird.) Grafik zVg.

 

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