Die Aargauische Kantonalbank (AKB) erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Gewinn von 142 Millionen Franken. Das ist nach 2015 der zweithöchste Jahresgewinn ihrer Geschichte. Damit übertraf sie die gesetzlich vorgesehene Gesamtkapitalquote. Aufgrund dieses Gewinns, der soliden Kapitalbasis und der guten Aussichten beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat eine Ausschüttung von 99 Millionen Franken.

Kanton AG

Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat im Einklang mit dem Bankrat der AKB eine Ausschüttung von 99 Millionen Franken. Unter Berücksichtigung dieser Ausschüttung beträgt die Gesamtkapitalquote 16,2 Prozent. Damit wird dem Gesetz über die Aargauische Kantonalbank Rechnung getragen, wonach bei der Ausschüttung zu berücksichtigen ist, dass die Gesamtkapitalquote die regulatorischen Mindestanforderungen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) um vier Prozentpunkte übersteigt. Diese erzielte Quote liegt um 4,2 Prozentpunkte über dem regulatorischen Mindesterfordernis FINMA von 12,0 Prozent.

Hohe Stabilität der AKB ist auch für die Zukunft gewahrt

Der Regierungsrat würdigt das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2016 der Kantonalbank als sehr erfreulich. Regierungsrat Dr. Markus Dieth: "Die AKB steht solide und stabil im Markt." Nach Ausschüttung der 99 Millionen Franken verfügt die AKB über eine Gesamtkapitalquote von 16,2 Prozent. Aus Sicht der AKB kann mit dieser Eigenkapitalbasis erfolgreich die zukünftigen Herausforderungen gemeistert werden.

Dieth beurteilt die Marktposition der AKB als ausgezeichnet und geht weiterhin von künftig guten Geschäftserfolgen aus.

 

Symbolbild von Q.pictures / pixelio.de

05.05.2017 | 2672 Aufrufe

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