Kriminalität in der Schweiz: Mehr Asylantenkriminalität, Diebstähle und IllegaleIn der Schweiz wird geklaut wie noch nie: Im Jahr 2011 wurden in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) 692'954 Straftaten erfasst. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch insgesamt um 6 Prozent zugenommen. Markant ist die Zunahme bei den Diebstählen (+16%). mgt. Symbolbild von Thorben Wengert / pixelio.de Dieser Anstieg ist bei den Diebstählen (+16%, +29'787) besonders ausgeprägt, während beispielsweise bei den Straftaten im Zusammenhang mit Widerhandlungen gegen Leib und Leben (-7%, -1842) oder gegen die sexuelle Integrität (-3%, -200) eine Abnahme zu verzeichnen ist. Ebenfalls zugenommen haben die Verzeigungen aufgrund von Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (+2%, +2038) sowie gegen das Ausländergesetz (+10%, +2792). In Bezug auf die Beschuldigten zeigt sich im Bereich des Strafgesetzbuches (-1,9%, -1521) lediglich bei den Minderjährigen (-21%, -2849) und den jungen Erwachsenen (-0,6%, -91) ein Rückgang. Mit dem Jahresbericht 2011 der polizeilichen Kriminalstatistik werden zum dritten Mal die Ergebnisse einer Statistik vorgelegt, die aufgrund von Daten zu den verzeigten Straftaten erstellt wird. Diese werden von allen Kantonen detailliert und nach einheitlichen Erfassungs- und Auswertungsprinzipien registriert. Vermögensdelikte machen weiterhin den grössten Anteil aus Bei der Mehrheit der Straftaten gegen das StGB (73%) handelt es sich um Vermögensdelikte (409'651). Diese sind im Vergleich zu 2010 um 8 Prozent gestiegen. Beträchtliche Zunahmen wurden bei den Fällen von Diebstahl (+16%, +29'787 Straftaten), Fahrzeugdiebstahl (+4%, +2092 Straftaten), unbefugter Datenbeschaffung (+281%, +1258 Straftaten), betrügerischem Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage (+20%, +914 Straftaten) und Raub (+9%, +260 Straftaten) verzeichnet. Erneuter Rückgang der Zahl der minderjährigen Beschuldigten Abnahme der Zahl der Beschuldigten aus der ständigen Wohnbevölkerung, Zunahme bei den Personen aus der nicht ständigen Wohnbevölkerung. Eine Analyse der Aufteilung der Beschuldigten nach Nationalität ergibt, dass 78 Prozent der Beschuldigten wegen Widerhandlungen gegen das StGB zur ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz gehören, 5 Prozent aus dem Asylbereich stammen und 16 Prozent ausländische Staatsangehörige aus der nicht ständigen Wohnbevölkerung sind. Werden nur die Beschuldigten aus der ständigen Wohnbevölkerung berücksichtigt, ist die Verteilung ähnlich wie 2010: Bei 63 Prozent handelt es sich um Schweizer Staatsangehörige, 37 Prozent sind ausländische Staatsangehörige mit einer Niederlassungsbewilligung oder einer Jahresaufenthaltsbewilligung. Straftaten im Zusammenhang mit Besitz und Sicherstellung von Betäubungsmitteln nahmen erneut zu Zunahme der Verstösse gegen das Ausländergesetz
26.03.2012, 11:03 von admin |
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